Nominiert 2011

«Gerron»

Kurt Gerron war einmal ein Star und ist jetzt nur noch ein Häftling unter Tausenden. Der Nationalsozialismus hat den Schauspieler von den Berliner Filmateliers ins Ghetto von Theresienstadt getrieben, wo er ein letztes Mal seine Fähigkeiten beweisen soll. Als er den Auftrag bekommt, einen Film zu drehen, steht er vor einer Gewissensentscheidung, bei der sein Leben auf dem Spiel steht. In dieser Lage lässt er sein Leben noch einmal Revue passieren.

Laudatio von Alexandra Kedves

Charles Lewinsky

Geboren 1946, arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Redaktor. Er schreibt Hörspiele, Romane, Theaterstücke, TV-Shows und Drehbücher. Sein Romane wurden vielfach übersetzt. Zuletzt erschienen «Gerron» und «Kastelau». Nominiert 2011 und 2016.

Bild © Reyer Boxem


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Andersen