Mit dem Schweizer Buchpreis zeichnet der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband, SBVV zusammen mit dem Verein LiteraturBasel jährlich das beste erzählerische oder essayistische deutschsprachige Werk von Schweizer oder in der Schweiz lebenden deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus.

Ziel des Schweizer Buchpreises ist es, jährlich fünf herausragenden Büchern grösstmögliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Das Nominationsverfahren ist zweistufig: Zwei Monate vor der Preisverleihung wird eine Shortlist mit fünf Titeln präsentiert, aus der die Preisträgerin oder der Preisträger bestimmt wird. Dadurch wird deutschsprachige Schweizer Literatur in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus einem breiten Lesepublikum wie auch der internationalen Buchbranche bekannt gemacht.

Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich mit ihren Titeln um die Auszeichnung bewerben. Die eingereichten Titel müssen zwischen Oktober des Vorjahres und September des laufenden Jahres erschienen/erscheinen und deutschsprachige Originalausgaben sein.

Der Schweizer Buchpreis ist mit Fr. 40‘000.- dotiert. Das Preisgeld für den Gewinner/ die Gewinnerin beträgt Fr. 30‘000.-, die Nominierten erhalten je Fr. 2‘500.-

Die genauen Bestimmungen sind in einem separaten Reglement geregelt.

Der Schweizer Buchpreis steht für eine unabhängige und kompetente Preisträgerermittlung: Die fünf Jurorinnen und Juroren prüfen sämtliche eingereichten und den Teilnahmekriterien entsprechenden Bücher. Um grösstmögliche Unabhängigkeit und Kompetenz bei der Preisvergabe zu sichern, wählen die Trägerorganisationen des Schweizer Buchpreises in die Jury ausschliesslich Literaturexpertinnen und -experten; Verlegerinnen oder Verleger wie auch Autoren oder Verbandsfunktionäre sind nicht zugelassen.

Der Schweizer Buchpreis, veranstaltet vom SBVV und dem Verein LiteraturBasel, wird von Geldgebern ausserhalb der Branche unterstützt, darunter der Schweizer Bücherbon, die Emil und Rosa Rosa Richterich-Beck Stiftung und und die Forlen-Stiftung. Medienpartner sind die NZZ am Sonntag und SRF2 Kultur.